Facility Management

Potenziale

Im Facility Management gibt es viele Möglichkeiten Einsparpotenziale zu erzielen. Die nachfolgende Grafik zeigt die Erfolge, die unsere Kunden in den letzten 20 Jahren durchschnittlich in den einzelnen Beschaffungsbereichen erzielen konnten.

Fokus dieser Projekte lag auf der Optimierung der Kostenstruktur, einer Verbesserung der Beschaffungsprozesse und der Auswahl der passenden Dienstleister für das einzelne Teilgebiet. Wichtige Voraussetzung dafür ist die genaue Analyse und Trennung zwischen einmaligen Projekten (z.B. Investition im Bereich Bau) und wiederkehrenden Aufwendungen (z.B. Pauschalen Unterhaltsreinigung).


Mit Hans Becker gewinnen Sie einen Partner im strategischen FM-Einkauf, der Ihnen in diesem komplexen Umfeld Orientierung und Expertise zur Kosteneffizienz geben kann.


 

Ansatzpunkte

Wichtigste Basis für einen erfolgreichen FM-Einkauf ist die Transparenz aller Kosten und Leistungen. Der Fokus liegt dabei auf allen wiederkehrenden Leistungen in den unterschiedlichen Gewerken. Auf dieser Grundlage können im strategischen Einkauf folgende Ansatzpunkte überprüft werden:

1. Bedarfsgerechter Leistungsumfang

Für das Facility Management gilt, die Leistungen müssen den Werterhalt der Immobilie sichern und gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Die Antwort auf die Frage nach dem tatsächlichen Bedarf für eine Leistung, muss nicht dem entsprechen, was bisher eingekauft wurde. Dazu gibt es verschiedenste Beispiele. Je genauer der Bedarf für Teilleistungen spezifizert werden kann, umso genauer kann der strategische Einkauf die Dienstleistungen verhandeln. Denn hier liegt für viele Dienstleister der Ertrag: bei Leistungen die vom Kunden nicht benötigt und daher auch nicht kontrolliert werden.

2. Transparente Abrechnung

Eine Abrechnung nach Pauschalen oder Fixpreisen ist grundsätzlich für Dienstleister und Einkauf eine Vereinfachung. Jedoch sollte dem strategischen Einkauf bekannt sein, welche genauen Preisbestandteile in der Pauschale enthalten sind. Das ist die Basis  für eine faire Preisgestaltung.
Oft ist es sinnvoll von Festpreisen abzuweichen, insbesondere dann, wenn einzelne Preisbestandteile stark schwanken - z.B. im Bereich der Entsorgung. Hier kann über eine indexbasierte Abrechnung ein faires Preismodell geschaffen werden.

3. Bündelung - Spezialist vs. Generalist

Die Bündelung von Leistungen auf wenige Anbieter ist ein bewährtes Mittel, um interne Prozesse zu verschlanken und Kosteneinsparpotenziale zu erzielen. Jedoch muss darauf geachtet werden, welche Leistungen tatsächlich von einem Generalisten erbracht werden können. In bestimmten Bereichen ist eine Bündelung überhaupt nicht möglich bzw. nur unter großen Anstrengungen erzielbar. Es ist also ein strategischer Mix aus Spezialisten und Generalisten im Facility Management - Einkauf notwendig.

4. Technische Optimierungen

Der Einsatz von technischen Optimierungen ist im Facility Management ein sehr bewährtes Mittel. Z.B. durch den gezielten Einsatz von Sicherheitstechnik (Videoanlagen, Bewegungsmelder etc.) kann der Personalbedarf im Sicherheitsbereich reduziert werden. Im Energiebereich gibt es zahlreiche Möglichkeiten Energiemengen und Preise direkt zu beeinflussen. Unter Berücksichtigung der TCO (Total Cost of Ownership) können die Ersparnisse den erforderlichen Investitions- und Folgekosten gegenüber gestellt werden. Je nach Investitions- und Amortisationsvorgabe eines Unternehmens kann entschieden werden, welche Maßnahmen umsetzbar sind.

5. Service durch Drittanbieter

In technischen Facility Management ist der Einsatz des Herstellers durch die Gewährleistung gefordert. Nach Ablauf der Gewährleistungsfrist ist der Einsatz von Drittanbietern möglich. Hier ist die Erfahrung notwendig, in welchen Bereichen der Einsatz von alternativen Servicefirmen tatsächlich auch langfristig einen Mehrwert für das Unternehmen erbringen kann. Häufig stößt der Einkauf auf Bedenken der Fachabteilung, die in diesem Fall lieber auf "Nummer sicher" gehen will und beim Hersteller bleiben möchte.
 

News


22.02.2017
Catering

Die Kunden der Betriebskantinen sind anspruchsvoller geworden. Gerade wenn es in der Nachbarschaft des Unternehmens weitere Möglichkeiten für Mittagstisch gibt, muss eine Betriebskantine wettbewerbsfähig sein: Bei Preis, Qualität und Service.

13.10.2016
Gebäudereinigung

Die Vergabepraxis der Gebäudereinigung der letzten Jahre zeigt: Öffentliche und private Auftraggeber setzen verstärkt auf die Qualitätssicherung, das Ziel der Kosteneinsparung rückt etwas in den Hintergrund.

26.08.2016
E-Ordering

Der operative Einkauf wird digital durch das E-Ordering abgebildet. E-Ordering- Systeme sind beispielsweise Katalogsysteme von Lieferanten,Marktplätze, oder in die einkaufseigene Systemarchitektur integrierte Kataloge. Sie liefern u.a. Reports zur Einkaufshistorie, die über das System abgewickelt wurden.

03.08.2016
Beschaffung aktuell berichtet über Potenziale im indirekten Einkauf

Artikel Prof. Dr. Robert Fieten in "Beschaffung aktuell" über Optimierungspotentiale im indirekten Einkauf.

02.08.2016
Mindestlohn im Elektrohandwerk

Ab 01. August 2016 gilt neuer Mindestlohn

16.06.2016
E-Sourcing

Die Digitalisierung nimmt in allen Unternehmensbereichen immer mehr Fahrt auf. Im Einkauf nimmt sie selbstverständlich bereits eine wichtige Rolle ein und wird diese in Zukunft noch stärker dominieren. Die zunehmende Integration in bestehende IT-Systeme und deren Interaktion untereinander ermöglicht eine grundsätzliche Neustrukturierung und Optimierung von vielen Geschäftsprozessen – inklusive der Beschaffungsprozesse.

15.03.2016
Energie

Bei Energiekosten denkt jeder Einkäufer zunächst an den Preis für eine Kilowattstunde Strom oder einen Kubikmeter Gas. Zwar lassen sich die Preise durch geschickte Verhandlungen durchaus reduzieren, das größere Einsparpotential liegt jedoch in der Vermeidung von Verbräuchen, also in der Energie-Effizienz.

16.12.2015
Organisatzion

Noch vor ca. 15 bis 20 Jahren war es üblich, den größten Teil der Nichtproduktionsmaterialien und Dienstleistungen regional, eventuell auch national zu beschaffen. Das lag daran, dass überwiegend die Fachabteilungen selbst beschafften, dass viele Dienstleistungen mit eigenem Personal durchgeführt wurden (z.B. Reinigung, Bewachung, Instandhaltung, Transport, usw.) und dass es noch zu wenige Lieferanten und Dienstleister gab, die auch europaweit und weltweit aktiv waren.

04.11.2015
Neue Tarife in der Gebäudereinigung zum 1. Januar 2016!

Neuer Lohntarifvertrag 2016/2017 wird wirksam

Zum 1. Januar 2016 treten wieder neue Tarife für das Gebäudereiniger-Handwerk in Kraft. 

Die Lohnerhöhung in der Lohngruppe 1 erfolgt in der zweijährigen Laufzeit des Tarifvertrages in zwei Stufen.

12.10.2015
Neuer Mindestlohn ab Oktober 2015 für die Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Winterdienste

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die 7. Abfall-ArbbV (Abfallarbeitsbedingungenverordnung) veröffentlicht

Laut dieser Verordnung beträgt der einheitliche, bundesweite Mindestlohn:
8,94 Euro ab dem 01.10.2015  
9,10 Euro ab dem 01.01.2016
Der Mindestlohn ist allgemeinverbindlich erklärt worden. Die neue Verordnung bleibt bis zum 31.03.2017 gültig.

09.10.2015
indirekter Einkauf

Den Begriff „indirekter Einkauf“ gab es früher nicht. Vor 25 Jahren hatte sich zwar der Einkauf für Produktionsmaterial etabliert, aber alles, was sonst noch beschafft werden musste und nicht der direkten Wertschöpfung diente, war nicht strukturiert. Man sprach von „sonstigen betrieblichen Aufwendungen“. Der Einkauf dieser Güter und Dienstleistungen wurde dezentral durchgeführt.

19.08.2015
Benchmarks für Gebäudereinigung die schnell weiterhelfen

Leistungswert für Raumgruppe berechnen

Eine häufig gestellte Frage: Wie wird der Leistungswert (m²/h) für eine Raumgruppe berechnet? 

Angenommen Sie haben in der Raumgruppe „Flure“ eine Fläche von 400 m².  Bei einem Leistungswert von 400 m²/h würde die Reinigungskraft für die Reinigung (Fläche / Leistungswert) = 60 Minuten benötigen. Bei einem niedrigeren Leistungswert von beispielsweise 350 m²/h wären es dann bereits 68 Minuten Reinigungszeit.

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